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Mitteilungen > AD-HOC-MITTEILUNG NACH § 15 WPHG

Geschäftszahlen zum 31. Dezember 2006/Ausblick 2007

Geschäftsverlauf 2006

Wie der Vorstand in seinem Bericht auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 26. März 2007 bereits bekannt gegeben hat, hat die Alexanderwerk AG im Geschäftsjahr 2006 kein positives Geschäftsergebnis erzielen können.

Nach der erfolgten Beendigung der Prüfung des Jahresabschlusses 2006 durch die von uns beauftrage Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ergeben sich danach die folgenden Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2006:

  • Die Nettoumsatzerlöse reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 13,3 % von 16.316 T€ auf 14.138 T€
  • Hiervon entfielen 12.738 T€ auf den Geschäftsbereich Industriemaschinen und 1.400 T€ auf den Bereich Nahrungsmittelmaschinen
  • Insgesamt erlösten wir 34,5 % des Umsatzes in 2006 im Inland und 65,5 % im Ausland
  • Das operative Ergebnis EBIT fiel von + 1.476 T€ in 2005 auf – 554 T€ in 2006
  • Das neutrale Ergebnis reduzierte sich von + 478 T€ im Vorjahr auf + 18 T€ im abgelaufenen Geschäftsjahr
  • Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug – 885 T€ (Vorjahr : + 1.364 T€)
  • Nach Berücksichtigung steuerlicher Aufwendungen ergibt sich damit ein Jahresfehlbetrag in Höhe von – 919 T€ (Vorjahr : + 1.054 T€)

Das Ergebnis wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch verschiedene Sonderfaktoren stark belastet. So sind Sonderkosten für die Kapitalerhöhung im Januar 2006 in Höhe von 123 T€ angefallen. Es wurde für die Gesellschaft erstmals ein Konzernjahresabschluss nach den IFRS- Rechnungslegungsvorschriften erstellt, der zu einem außergewöhnlichen Aufwand für die Erstellung und Prüfung dieses Abschlusses führte. Die Einführung der neuen unternehmensweiten ERP- Software Pro Alpha verursachte im Geschäftsjahr 2006 außergewöhnliche Belastungen in allen Bereichen der Unternehmensorganisation und Kosten von etwa 200 T€. Schließlich fielen noch Abfindungszahlungen in Höhe von 197 T€ an.

Die in den Geschäftsjahren 2004 und 2005 eingeleiteten Sanierungsmassnahmen haben die erwarteten Auswirkungen nicht nachhaltig unter Beweis stellen können. Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft arbeiten daher an einem weitergehenden Konzept zur Unternehmenssanierung, das außer auf eine Verbesserung der operativen Kostenstruktur auch auf eine nachhaltige Ausweitung der Umsatzbasis durch personelle Verstärkung im Vertriebsbereich zielt. Darüber hinaus wird derzeit geprüft, ob Kooperationen in einzelnen Bereichen dazu geeignet sind, die Ertragssituation nachhaltig zu verbessern.

Ausblick und Chancen

Im Geschäftsbereich Industriemaschinen erwarten wir einen stabilen bis leicht steigenden Bedarf an Kompaktier- und Granuliermaschinen für die chemische und pharmazeutische Industrie. Im Bereich Nahrungsmittelmaschinen erwarten wir nach dem erfolgreichen Start unserer Beteiligungsgesellschaft AlexanderSolia Vertriebs GmbH für das laufende Geschäftsjahr einen deutlich steigenden Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2007 rechnen wir mit einem Umsatz zwischen 14.300 T€ und 14.800 T€ und einem mindestens ausgeglichenen operativen Ergebnis. Unter Berücksichtigung des Verkaufs unseres gewerblich genutzten Grundstücks im April 2007 rechnen wir im laufenden Jahr mit einem Jahresüberschuss von mindestens 3.800 T€.

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft ist Mitte September in Remscheid vorgesehen.

Remscheid, den 31. Juli 2007

Der Vorstand



Alexanderwerk | The Compaction People

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