Trockenkompaktieren bei Alexanderwerk

Wirtschaftlichkeit, Zeiteffizienz, Ressourcenschonung: zahlreiche Aufgaben, denen sich die neue Generation von Maschinen für die Pharma-, Chemie- und Grundstoffindustrie stellen muss.

Mit der Trockenkompaktierung realisieren wir von Alexanderwerk die Anliegen unserer Kunden: Der überwiegende Teil der Rohstoffe in der Chemie-, Pharma- und Grundstoffindustrie fällt als pulverförmiger Feststoff an. Diese zu verarbeiten ist stets eine immense Herausforderung, da die physikalischen Eigenschaften der Werkstoffe häufig ungeeignet für die weiteren Produktionsschritte sind.

Dem kann durch die Herstellung von Granulaten definierter Korngröße begegnet werden. Hierbei kommen keine chemischen Stoffe zum Einsatz, die nicht auch im fertigen Produkt enthalten sind. Außerdem ist bei der Trockenkompaktierung in der Regel der Einsatz von Bindemitteln oder Flüssigkeiten für die Verarbeitung der Ausgangsstoffe nicht erforderlich. Vielmehr ermöglicht die hohe mechanische Presskraft während der Kompaktierung der Materialien die Herstellung qualitativ hochwertiger Schülpen.

Die Qualität des fertigen Granulats wird in hohem Maße durch die Güte der Schülpe bestimmt und erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Stufen:

Zuführung

Über ein geeignetes Einspeisesystem wird das Rohmaterial (Pulver) in die horizontale Schneckeneinspeisung geleitet. Diese hat die Funktion, das Produkt fehlerfrei, exakt dosiert und konstant den Presswalzen zuzuführen.

Kompaktierung

Zwischen zwei Presswalzen wird das Pulver zu einer homogenen und festen Schülpe kompaktiert, deren Dichte deutlich höher als die des Rohmaterials ist. Die beim Verdichten verdrängte Luft muss den Prozess auf möglichst einfache Weise verlassen.

Granulation

Die durch die Kompaktierung hergestellte Schülpe wird über geeignete, ein- oder mehrstufige Granulatoren zum gewünschten Kornspektrum granuliert.