Granulation mittels Rotorfeingranulation

Zur Weiterverarbeitung der durch Trockenkompaktierung gewonnenen Werkstoffe steht Ihnen als Alexanderwerk-Kunde die Granulation mittels Rotorfeingranulatoren zur Verfügung. Generell können trockene agglomerierte und leicht feuchte Rohstoffe zu Granulaten definierter Korngröße verarbeitet werden.

Die Herstellung und Verarbeitung von Granulaten bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem Einsatz nicht granulierter Feststoffe: So weisen Granulate eine verbesserte Fließ- und Haftfähigkeit bspw. beim Verpressen zu Tabletten auf. Die Gleichmäßigkeit der Granulate ermöglicht eine höhere Dosiergenauigkeit und homogene Verteilung der Wirkstoffe. Zudem werden die gesundheitliche Belastung für das Personal sowie der Verschleiß der Maschinen durch Feinstaubbildung auf ein Minimum reduziert.

Bei der Feingranulation läuft ein Rotor in einem diagonal angeordneten Siebeinsatz. Über die Rotorleisten erfolgt eine Vorzerkleinerung durch Zerdrücken, anschließend wird das Ausgangsprodukt von dem Rotor in den Arbeitsspalt gezogen. Dort wird das Rohmaterial zerkleinert, indem es durch die Siebeinsätze passiert wird.