HomeSitemapDeutschEnglish
Aktuell
Unternehmen
Produkte
Technologie
Investor Relations
Service
Kontakt
Sitemap
Vakuumsystem

Vakuumsystem


Funktion und Arbeitsweise


Für die mechanische Verdichtung von pulverförmigen Stoffen kommt der Schneckeneinspeisung einer Walzenpresse eine besondere Bedeutung zu.

Hoch voluminöse bzw. stark fluidisierende Stoffe lassen sich selbst mit einer horizontalen Schneckeneinspeisung nur unzureichend dem Walzeneinzugsbereich zuführen.

Für diese Anwendungsfälle kommt die Alexanderwerk Vakuum-Einspeisung zum Einsatz.




Einspeisung ohne Vakuum-Unterstützung:


Pulverförmige Stoffe mechanisch zu verdichten heißt, diese zu entlüften.

Da die Luft durch den Walzenspalt nicht entweichen kann, strömt sie entgegen der Förderrichtung der Schnecke an der inneren Gehäusewand zurück und bewirkt damit, dass die Reibung zwischen Schnecke und Gehäusewand verringert wird. Die bedeutet aber, dass die Förderwirkung der Schnecke reduziert wird und nicht mehr genügend Produkt dem Walzenspalt zugeführt werden kann.

Einspeisung mit Vakuum-Unterstützung:


Auf der Erkenntnis, dass ein Rohrschneckenförderer nur dann gut fördert, wenn die Reibung zwischen Produkt und Innenwand des Gehäuses groß ist, und gleichzeitig die Reibung zwischen Schnecke und Produkt gering, beruht das Prinzip der Vakuum-Einspeisung.

Beim Anschluss von Filtersegmenten an einen Saugdruck (Vakuum) bildet sich auf dem Filtersegment eine Produktschicht, deren Dicke vom Außendurchmesser der Schnecke bestimmt wird. Hierdurch entsteht nun ein Hindernis für die vom Walzenspalt zurückströmende Luft, so dass diese gezwungen ist, entlang der Schneckenseele zurückzuströmen mit dem positiven Effekt, dass hierdurch die Reibung zwischen Produkt und Schnecke verringert wird, was wiederum ein gutes Produkt-Förderverhalten bewirkt.

Wichtig:


Die Filtersegmente dienen nicht in erster Linie zur Entlüftung des Pulvers durch die Poren. Der Unterdruck bewirkt hauptsächlich eine Reibungserhöhung des Produktes gegenüber der Gehäuse-Innenwand, da die Pulverpartikel an dieser Stelle "festgehalten" werden und somit teilweise auch eine materialeigene Filterschicht bilden, welche von der rotierenden Schnecke laufend abgearbeitet wird.

Dadurch wird das Förder- und Druckaufbauverhalten der Schnecken bei fluidisierenden Produkten günstig beeinflusst. Man erreicht eine effektive Pulvervorverdichtung unmittelbar vor dem Walzeneinzugsbereich.