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WP 120 Pharma, WP 200 Pharma, WP 200 S Pharma

Walzenpressen für die pharmazeutische Industrie





(vlnr: WP 120 Pharma, WP 200 Pharma, WP 200 S Pharma)

Überblick

- cGMP Design
- Walzen fliegend gelagert
- Walzen kühlbar
- PLC automatisiert
- Modulare kompakte Bauweise
- Qualitätsparameter übertragbar auf größere Produktionseinheiten
- Maschine komplett in Edelstahl gefertigt, Dichtungen FDA konform
- Vakuumsystem
- Optional: 21 CFR Part 11
- Optional: WIP

WP 120 Pharma

- Pressleistung 5g (Batch) bis ~40kg/h
- Integriertes, zweistufiges Granuliersystem
- Steuerung in Maschinengestell integriert
- Maschine fahrbar

WP 200 Pharma

- Pressleistung 30kg (Batch) bis ~240kg/h
- Integriertes, zweistufiges Granuliersystem
- Separater Steuerschrank
- Combi-Vent-Feeder Einspeisesystem
- Optional: "Through the Wall" Design

WP 200 S Pharma

- Pressleistung 100kg (Batch) bis ~400kg/h
- Modulares, zweistufiges Granuliersystem
- Separater Steuerschrank
- Combi-Vent-Feeder Einspeisesystem
- Optional: "Through the Wall" Design
- Optional: separates Granuliersystem


WP 120 Pharma, WP 200 Pharma, WP 200 S Pharma – Spezialisten auf dem Gebiet Kompaktieren und Granulieren


WP 120 Pharma


Mit der Walzenpresse WP 120 Pharma bietet Alexanderwerk eine Maschine zum Kompaktieren (mechanische Verdichtung) und Granulieren (Zerkleinerung), die speziell für den Einsatz im Bereich Forschung und Entwicklung in der Pharmazie und in der Chemie konzipiert wurde. Schon Kleinstmengen ab 5g (Batch) lassen sich mit der WP 120 Pharma zu Granulat verarbeiten. Die Einsatzbreite reicht bis zur Verarbeitung von ca. 40 kg/h (Lactose), so dass die WP 120 Pharma bei häufig wechselnden, speziellen Produkten und kleineren Chargen genauso im Technikum (Labor) wie im unteren Produktionsbereich eingesetzt werden kann.
Dank der fliegenden Lagerung lassen sich die Walzen schnell und ohne Aufwand wechseln und reinigen. Die WP 120 Pharma ist fahrbar ausgeführt und trägt so den Anforderungen nach Mobilität und Flexibilität im Technikum Alltag Rechnung. Um die WP 120 Pharma unkompliziert und schnell an unterschiedlichen Standorten einzusetzen, sind Steuerung und Bedieneinheit in der Maschine integriert.

WP 200 Pharma


Die WP 200 Pharma ist die optimale Walzenpresse zum Kompaktieren und Granulieren für den Produktionsbereich Pharmazie und in der Chemie. Mit einer Durchsatzleistung bis 250 kg/h (Lactose) deckt die WP 200 Pharma die Fertigung von häufig wechselnden, speziellen Produkten und kleinen Chargen genauso ab, wie das Kompaktieren und Granulieren von Monoprodukten im Dauerbetrieb. Serienmäßig ist die WP 200 Pharma mit dem von Alexanderwerk patentierten Combi Vent Feeder® System ausgestattet. Diese spezielle Ausführung vom Einspeisesystem sorgt für einen besonders wirtschaftlichen Betrieb der Anlage: durch die verbesserte Entlüftung können größere Produktmengen in den Walzenspalt eingespeist werden.

WP 200 S Pharma


Die WP 200 S Pharma ist in dieser Reihe besonders geeignet, größere Chargen Rohmaterial zu verarbeiten – mit einer Pressleistung von 100 kg/h im Batchbetrieb und bis 400 kg/h bei kontinuierlicher Durchsatzleistung.
Zur WP 200 Pharma und WP 200 S Pharma gehört ein separater Technikschrank, von dem aus die Maschine gesteuert wird.

Containment Anwendungen der WP Reihe von Alexanderwerk


Einen besonderen Stellenwert erhalten Containment Anwendungen im Bereich Pharmazie. Bei allen Walzenpressen der WP Reihe ist die Prozesstechnik vollständig von der Antriebstechnik getrennt. Optional können die Walzenpressen im „Through the Wall“ Design ausgeführt werden: bei dieser Spezialausführung können der Zugang zur Antriebstechnik baulich vom Zugang zur Prozesstechnik getrennt werden. Walzenpressen von Alexanderwerk sind optional mit „Wash in Place“ Ausführung verfügbar. Für Containment Anwendungen kann die WP 200 Pharma mit einem Isolator ausgerüstet werden.

Modulares Design


Die Walzenpressen von Alexanderwerk basieren auf zweistufigen Systemen zur Granulierung. Die zweistufige Granuliereinheit ist im Diagonaldesign. In einer ersten Stufe erfolgt eine Vorgranulation, die zweite Stufe ist als Feingranulator ausgeführt. Die Siebe für das Granuliermodul – das der Vorgranulierung und das der Feingranulation – sind austauschbar, dadurch lassen sich über die Maschenweite und die Ausführung der Siebgewebe die Korngröße des fertigen Granulates beeinflussen. Die Maschinen der einzelnen Produktgruppen basieren auf Grundkonstruktionen, die kundenspezifisch angepasst werden können.

Kompaktierung und Granulierung – Schlüsseltechnologien von Alexanderwerk


Internationale Pharma Unternehmen setzen seit Jahren Walzenpressen von Alexanderwerk ein – hergestellt werden: Tabletten, Kapseln, Life Science Produkte, Aromastoffe, Instant Pulver, Süßstoffe, Toner.
Die mechanische Verdichtung und ihre anschließende gezielte Zerkleinerung sind Schlüsseltechnologien von Alexanderwerk. Walzenpressen und Granuliermaschinen von Alexanderwerk sind Maschinen zur so genannten Aufbaugranulierung oder Abbaugranulierung. Dabei werden die Stoffpartikel entweder zu größeren Verbänden agglomeriert (= verpressen) oder große Partikel werden granuliert (= zerkleinern).

Wirtschaftlich qualitativ hochwertige Granulate


Die Korngrößenvergrößerung / Agglomeration und die Korngrößenreduktion / Granulation mittels Walzenpresse ist eine relative junge Technologie. Wenn auch das Verfahren selbst schon seit langem bekannt ist, so ist es erst mit moderner Fertigungstechnologie und Prozesstechnologie möglich, wirtschaftlich qualitativ hochwertige Granulate herzustellen.

Die Granulatqualität wird in hohem Maß durch die Güte der Schülpe (= Pressling) bestimmt. Dazu sind ein konstanter Pressdruck, sowie ein konstanter Walzenspalt erforderlich. Mit der Steuerungstechnik und Regelungstechnik von Alexanderwerk werden physikalische Schwankungen im Rohprodukt (z.B. lokale Inhomogenitäten) ausgeglichen. Ergebnis: die Prozessparameter (Durchsatzleistung, Schülpendichte, Pressdruck, Geschwindigkeit, etc) lassen sich präzise und wiederholgenau einstellen. Diese Verfahrenstechnik bringt der Industrie beachtliche Vorteile: Granulate haben definierte physikalische Eigenschaften (Oberfläche, Porosität, Dichte). So lassen sich im Gegensatz zur Verarbeitung von staubigen Ausgangsprodukten, technisch staubfreie Granulate gut und präzise dosieren. Anlagen, wie beispielsweise Tabletten Anlagen oder Dosiereinrichtungen, lassen sich schneller beschicken, da Granulate gut zu fördern sind.

Granulate zeichnen sich durch definierte Korngrößen aus, das heißt die Größe der Körnchen variiert zwischen festen Obergrenzen und Untergrenzen (Überkorn, Unterkorn). Nach dem Verpressen in der Kompaktiereinheit sind die vorzerkleinerten („gebrochenen“) Schülpen deutlich größer als die obere Toleranzgröße des Endproduktes. Erst die definierte Zerkleinerung, bzw. Granulierung in der Granuliereinheit erzeugt das fertige Granulat. Die anschließende Weiterverarbeitung der Granulatprodukte, z.B. in Tabletten Anlagen fordert enge Toleranzen für das Korn.