

Elegant soll er zu Boden sinken
Mit einer gezielten Explosion soll er sanft und elegant zu Boden sinken: So wünschen sich zumindest die Sprengmeister das Ende des Schornsteins auf dem Alexanderwerk-Gelände.
Das 37 Meter hohe Bauwerk war eine Art Wahrzeichen des Traditionsbetriebs. Nach dem großflächigen Abbruch der ehemaligen Werkshallen soll nun auch der Schornstein weichen. Wie berichtet, ebnet eine Investorengruppe das Areal ein, um dort Betriebe anzusiedeln oder Wohnhäuser zu bauen.
Die Sprengung soll am Mittwoch, 16. Juli, zwischen 13.05 und 13.20 Uhr erfolgen. Die Behörden werden in dieser Zeit einen Sperrkreis von 120 Metern Radius um den Schornstein herum errichten. Die Trasse des Werkzeugs, der Zugang zur Linkläuer Straße, die nahe gelegenenen Kleingärten und die Zugstrecke nach Solingen werden ebenfalls abgeriegelt. Laut Stadt ist die Sprengung so terminiert, dass keine Bahnen ausfallen.
Da das Gelände unübersichtlich ist, Steinschlag und Staubwolken drohen, warnen die Behörden ausdrücklich davor, den Sperrkreis zu betreten. Schaulustigen, die aus nächster Nähe zusehen, filmen oder fotografieren möchten, wird dringend von dem Wagnis abgeraten.
Verfolgen darf man die Sprengung in sicherer Entfernung am Grillplatz Vieringhausen an der Werkzeugtrasse. Hier bietet sich freie Sicht auf den hoffentlich sanft einknickenden Schornstein.
Quelle: rga.Online 12.07.08