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Alexanderwerk löst Kredite ab


Von Alexandra Kemp

Die Alexanderwerk AG ist ihre Schulden bei den Poolbanken und privaten Investoren los. Wie das Maschinenbauunternehmen in einer so genannten Ad hoc-Mitteilung erläutert, seien zwischenzeitlich die vom Werk genutzten Grundstücke an eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR „Neukirchen-Vluyn“) verkauft worden. Mit dem Kaufpreis konnten die Kreditverbindlichkeiten vollständig beglichen werden.

Auslöser für die Ad hoc-Mitteilung, zu der Aktiengesellschaften zu bestimmten Anlässen verpflichtet sind, ist der Quartalsbericht für Januar bis März dieses Jahres. Ihm zufolge ist der Umsatz bis Ende März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von knapp 3,2 auf 1,97 Millionen Euro gesunken. Das sei auf den zu Jahresbeginn deutlich geringeren Auftragsbestand zurückzuführen: Lag er im Januar 2006 noch bei fast fünf Millionen Euro, ist er im Januar dieses Jahres auf 3,24 Millionen gesunken. Im gesamten ersten Quartal lagen die Auftragseingänge um vier Prozent unter der Vorjahresperiode, wobei im April wieder eine deutliche Aufwärtstendenz zu verspüren sei. Ursache für die nur geringen Auftragseingänge waren ein durch den schwachen Dollar bedingtes enttäuschendes Geschäft in den USA. Erfreuliche Impulse gebe es hingegen in Indien und in Westeuropa. Für das Geschäftsjahr 2007 erwartet der Vorstand des Alexanderwerks Umsatzerlöse zwischen 14,2 und 14,8 Millionen Euro sowie ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das kommt insbesondere durch entfallende Zinsaufwendungen und Kreditsonderkosten zustande. Außerdem schlagen keine Kosten mehr zu Buche, die durch die Einführung eines neuen EDV-Systems entstanden waren. Geplant sind außerdem Verbesserungen bei den Material- und Personalaufwendungen.

Die Entwicklung von Maschinen für die chemische und pharmazeutische Industrie laufe wie geplant. Erstmals wurde eine Anlage des Typs PP 500 der PowerPactor-Baureihe an einen deutschen Kunden ausgeliefert. Neu im Programm ist auch die Pharmamaschine WP 150, die zurzeit auf mehreren Messen gezeigt wird und von der man sich ebenfalls Aufträge erhofft.