

Alexanderwerk korrigiert Umsatzerwartungen
(kem) Die Alexanderwerk AG erwartet für das Jahr 2006 einen Gesamtumsatz von 21 Millionen Euro. Das teilte Vorstand Axel Eversberg gestern auf der Hauptversammlung des Sondermaschinen-Herstellers mit. Dazu werde der Bereich der Kompaktier- und Granuliermaschinen für die Pharma- und Chemieindustrie 16 Millionen Euro beitragen. Der Geschäftsbereich der Maschinen für die Nahrungsmittel-Verarbeitung werde voraussichtlich 5,3 Millionen Euro erzielen. Das Betriebsergebnis liegt voraussichtlich bei 584.000 Euro.
Damit korrigierte Eversberg seine Umsatzerwartungen nach unten. Das liege zum einen daran, dass sich die für das US-Geschäft gehegten Erwartungen im Pharmabereich noch nicht erfüllt hätten. Zum anderen hätten die wichtigsten amerikanischen Kunden wie Merck bislang keine Aufträge vergeben. Schlechte Wechselkurse seien zudem ein Wettbewerbsnachteil. „Sehr angespannt“ sei außerdem die Liquidität der Alexanderwerk AG. Um größere Spielräume zu erhalten, soll die Finanzierung des Unternehmens bis Ende des Jahres auf neue Beine gestellt werden. Bereits jetzt gilt ein „Stand Still“-Abkommen mit den Banken.